Holocaust Education Revisited - Orte der Vermittlung – Didaktik und Nachhaltigkeit

Holocaust Education Revisited - Orte der Vermittlung – Didaktik und Nachhaltigkeit

von: Markus Gloe, Anja Ballis

Springer VS, 2020

ISBN: 9783658242077

Sprache: Deutsch

421 Seiten, Download: 26586 KB

 
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Holocaust Education Revisited - Orte der Vermittlung – Didaktik und Nachhaltigkeit



  Inhalt 6  
  Verzeichnis der Autorinnen und Autoren 10  
  Index of Authors 15  
  1 Warum, Wo und Wie? Überlegungen zu Holocaust Education im Spannungsfeld von Orten der Vermittlung und nachhaltigen Bildungskonzepten 20  
     1 Von aktuellen Entwicklungen – „Holocaust Education revisited“ 20  
     2 Orte der Vermittlung 22  
     3 Didaktik und Nachhaltigkeit 25  
     Literatur 29  
  Orte der Vermittlung 31  
     2„Man behandelt sie bewusst wie Tiere.“ Sprachliche Zugänge zur Erinnerung bei Führungen in KZ-Gedenkstätten 32  
        Zusammenfassung 32  
        Abstract 32  
        1 Führungen in KZ-Gedenkstätten 33  
        2 Zur Konzeption sprachlicher „Zugänge zur Erinnerung“ 35  
        3 „Man behandelt sie bewusst wie Tiere“ – Empirische Beispiele 39  
        4 Ausblick 48  
        Literatur 50  
     3 Außerschulische Lernorte wie das KZ Osthofen neu entdeckt. Wie „aktivierte Rundgänge“ durch selbstreguliertes Lernen und Fachsprachentraining tiefgreifende Lernprozesse fördern 53  
        Zusammenfassung 53  
        Abstract 54  
        1 Einleitung 54  
        2 Die Gedenkstätte KZ Osthofen 55  
        3 Theoretischer Hintergrund 57  
           3.1 Das zugrunde liegende Modell und seine Annahmen 57  
           3.2 Selbstreguliertes Lernen und Fachsprachentraining am außerschulischen Lernort 60  
           3.3 Emotionale Einstellungen zum Lernen am außerschulischen Lernort 62  
           3.4 Die Rolle der Motivation im Lernprozess am außerschulischen Lernort 62  
           3.5 Tiefgreifendes Lernen („deeper learning“) an außerschulischen Lernorten initiieren 63  
           3.6 Forschungsfragen und Hypothesen des Dissertationsprojektes 66  
        4 Methode der empirischen Erhebung 67  
           4.1 Anlage der geplanten Hauptstudie 67  
           4.2 Erhebungsinstrumente 68  
        5 Pilotstudie 70  
           5.1 Durchführung 70  
           5.2 Ergebnisse und Diskussion 71  
        6 Praktische Implikationen und Ausblick 73  
        Literatur 74  
     4„Ich brauch des auch immer, dass ich mir des vor Ort anschau …“ Studierende und ihre Auseinandersetzung mit Holocaust und NS-Verbrechen 76  
        Zusammenfassung 76  
        Abstract 77  
        1 Der Status Quo der universitären Lehre zum Thema Holocaust in Deutschland 77  
        2 Zugänge zum Thema Holocaust im Rahmen universitärer Lehre 79  
        3 Die Bedeutung von Resonanzen für die Auseinandersetzung mit Holocaust und NS-Verbrechen 82  
           3.1 Der ästhetisch-visuelle Typ 83  
           3.2 Der thermorezeptive Typ 88  
        4 Ausblick 90  
        Literatur 91  
     5„Mit der Schule in einer KZ-Gedenkstätte – an was erinnere ich mich noch heute?“ Ergebnisse einer Befragung von Studierenden geschichtswissenschaftlicher Studiengänge an der Ludwig-Maximilians-Universität München 93  
        Zusammenfassung 93  
        Abstract 93  
        1 Vorbemerkung 94  
        2 Der Fragebogen 94  
        3 Auswertung der Angaben zur Person (N = 90) 95  
        4 Auswertung der Frage: „An was wird sich heute noch erinnert?“ 95  
           4.1 Positive Äußerungen 96  
           4.2 Bemerkenswerte Äußerungen 96  
           4.3 Negative Äußerungen 97  
        5 Schlussfolgerungen 98  
     6 Holocaust Education und schulische politische Bildung. Chancen und Grenzen der Vermittlung 101  
        Zusammenfassung 101  
        Abstract 101  
        1 Vorbedingungen und historisch-politische Bezüge 102  
        2 Holocaust Education als Bestandteil einer Global Citizenship Education 102  
        3 Politikkompetenz als Ziel der schulischen politischen Bildung 104  
        4 Lernziele und Politikkompetenzen aus der Perspektive der schulischen politischen Bildung 107  
        5 Beutelsbacher Konsens und Holocaust Education 109  
        6 Politische Bildung, Demokratiepädagogik und Menschenrechtsbildung an KZ-Gedenkstätten 112  
           6.1 Die Beispiele Auschwitz und Majdanek: Kompetenzerwartungen 113  
           6.2 Die NS-Verbrechen im Spiegel der Strafverfolgung und Rechtsprechung – Kontinuitäten nach 1945 119  
           6.3 Das Phänomen der Holocaust Leugnung – Der Fall Günter Deckert 121  
        7 Schlussbetrachtung und Verbindungslinien in die Gegenwart 124  
        Literatur 125  
     7„Diesen Spagat weiß ich selber jetzt noch nicht so genau, wie ich den überhaupt lösen kann.“ Eine Typologie des didaktischen Ichs von Lehrkräften 127  
        Zusammenfassung 127  
        Abstract 127  
        1 Nähe und Distanz – Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler an KZ- Gedenkstätten 128  
        2 Typ 1: Die Begleiterin 132  
        3 Typ 2: Die Sammlerin 134  
        4 Typ 3: Die Kommentatorin 136  
        5 Typ 4: Die Kämpferin 138  
        6 Schlussbemerkung 141  
        Literatur 142  
     8NS-Dokumentationszentren als neue Zentren der Holocaust Education? Historisches Lernen am historischen Ort 144  
        Zusammenfassung 144  
        Abstract 144  
        1 Die Aufarbeitung des Nationalsozialismus in der Geschichtskultur – ein Überblick 145  
        2 Das Selbstverständnis: Museum, Gedenkstätte oder neuer Akteur? 146  
        3 Dokumentationszentren und historisches Lernen: Relevanz für das Lernen 152  
        4 München – Von der „Hauptstadt der Bewegung“ zum Erinnerungsort 154  
        5 Das NS-Dokumentationszentrum in München als Fallbeispiel für Historisches Lernen 156  
        6 Fazit 163  
        Literatur 164  
     9 Nähe und Distanz zu Täterschaft in der Auseinandersetzung mit Propaganda. Empirische Befunde zu Orientierungen in Lern- und Bildungsprozessen Jugendlicher am ehemaligen Reichsparteitagsgelände Nürnberg 166  
        Zusammenfassung 166  
        Abstract 166  
        1 Vorbemerkung 167  
        2 Forschungsstand 168  
        3 Methode 169  
        4 Empirischer Befund 170  
        5 Folgerungen 174  
        6 Didaktische Vorschläge 179  
     10„Bis zu meinem vierten Lebensjahr wohnte ich in Frankfurt.“ Frankfurts heterogene Erinnerungstopographien und verspätete Gedenkpraktiken an den Holocaust 183  
        Zusammenfassung 183  
        Abstract 184  
        1 Vorbemerkung 184  
        2 Anne Franks Frankfurt – Frankfurts Anne Frank 185  
        3 „Gemüsekirche“, Deportationsort, Europäische Zentralbank 194  
        4 Der Börneplatz(-Konflikt) als Paradigmenwechsel 196  
        5 Fazit 200  
        Literatur 201  
     11 Erinnerung an das Weiterleben. Ein jüdischen Displaced Persons (DPs) Kinderlager als Schulprojekt 205  
        Zusammenfassung 205  
        Abstract 205  
        1 Jüdische DPs in der amerikanischen Besatzungszone – Ein blinder Fleck der deutschen Nachkriegsgeschichte 206  
        2 Genese und Durchführung eines Schulprojekts zum DP-Camp Rosenheim 208  
        3 Didaktische Überlegungen 210  
        4 Weiterführende Überlegungen und Perspektiven 211  
        Literatur 213  
     12Trace and Aura at Sites of Former Nazi Concentration Camps 214  
        Abstract 214  
        Zusammenfassung 215  
        1 Why do we choose to remember? 215  
        2 Does a historic site have intrinsic value? 216  
        3 How did the Holocaust come to pass? 218  
        4 German and Canadian Perspectives on Holocaust Education at memorial sites 219  
        5 Conclusion 227  
        Bibliography 227  
     13„Machen Sie eigentlich auch was mit Flüchtlingen?“ Bildungsarbeit an Erinnerungsorten und Gedenkstätten in rassismuskritischer Absicht 230  
        Zusammenfassung 230  
        Abstract 230  
        1 Einleitung 231  
        2 Informationen zum Arbeitskreis „Räume Öffnen“ 232  
        3 Unsere Fragen und Ausgangslagen (Protokoll 1) 232  
        4 Menschen mit XYZ Hintergrund sind keine Zielgruppe (Protokoll 2) 233  
        5 „Räume Öffnen“ heißt die eigene Praxis reflektieren – Die Institutionen auf dem Prüfstand (Protokoll 3) 234  
        6 Antisemitismus als „Problem der Migration“? – Sich selber den Spiegel vorhalten (lassen) (Protokoll 4) 234  
        7 Goldener Weg oder Drahtseilakt? (Protokoll 5) 235  
        Literatur 237  
  Didaktik und Nachhaltigkeit 238  
     14Incorporating Campus-Based Cultural Resources into the Humanities Curriculum 239  
        Abstract 239  
        Zusammenfassung 239  
        Bibliography 250  
     15Teaching and Learning History with the Concept of the Nazi Volksgemeinschaft – An Alternative for Holocaust Education? 252  
        Abstract 252  
        Zusammenfassung 253  
        1 From erstwhile promise to instrument of analysis in the study of history 254  
        2 The Volksgemeinschaft concept and its mechanisms 254  
        3 Result: To deepen historiographical understanding 256  
        4 On learning history 256  
        5 Potentials of the Volksgemeinschaft concept forhistorical learning 258  
        6 Conclusion 260  
        Bibliography 262  
     16 Digitizing Willi Graf of the White Rose: A Role Model for the Millennials. Presentation for the Didactics and Sustainability Session 266  
        Abstract 266  
        Zusammenfassung 266  
        1 Introduction 267  
        2 Digital Poster and Self-Assessment Assignment Criteria 269  
        3 Software 272  
        4 Self-Assessment and benefits to the students 273  
        5 Conclusion 275  
        Bibliography 276  
     17 Spuren von (Selbst-)reflexivität in Texten von Schülerinnen und Schülern im Anschluss an eine Exkursion zur Mahn- und Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Überlegungen zu einem Dissertationsprojekt 278  
        Zusammenfassung 278  
        Abstract 279  
        1 Historisches Denken und (Selbst-)Reflexivität bei Gedenkstättenbesuchen 279  
        2 Erkenntnisinteresse, Forschungsfrage und Ertrag des Forschungsvorhabens 281  
        3 Viel Emotion und Haltung, weniger Reflexion – Befunde empirischer Studien 282  
        4 Entstehungskontext und Auswahl des Analysematerials 286  
        5 Quantitative Zusammensetzung des Samples 288  
        6Auswertungsmethodik und Textbeispi 289  
        Literatur 291  
     18 Rechtfertigungsmuster nationalsozialistischer Verbrechen als Gegenstand von Holocaust Education. Die Moralstufenanalyse als Lehr-Lern-Arrangement 295  
        Zusammenfassung 295  
        Abstract 295  
        1 Problemstellung 296  
        2 Rechtfertigungsmuster nationalsozialistischer Verbrechen: Kohlbergs Moralstufenmodell als Analyseraster 297  
        3 Die Moralstufenanalyse als Lehr-Lern-Arrangement 301  
        4 Durchführung der Moralstufenanalyse: „NS-Rechtfertigungsmuster“ 302  
           4.1 Konfrontation 303  
           4.2 Erschließung 304  
           4.3 Analysephase 307  
           4.4 Reflexion 308  
        5 Erste Erfahrungen aus der Unterrichtspraxis 309  
        6 Diskussion 312  
           6.1 Nicht nur Chancen, sondern auch Herausforderungen! 312  
           6.2 Historisches oder politisches Lernen? 313  
           6.3 Fallbezug und Quellenauswahl, mögliche Alternativen 315  
        Literatur 315  
     19 Holocaust Oral History – a Never Ending Story? Nachkomm*innen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen in US-amerikanischen Memory Museums 318  
        Zusammenfassung 318  
        Abstract 318  
        1 „Ohne Zeitzeugen scheint im Museum nichts mehr zu gehen“ 319  
        2 “He said: ‘I have to retire.’ I said: ‘You’re not retiring.’ I said: ‘You have a daughter.’” – Die Perspektive der Memory Museums 322  
        3 “I do not think that my experiences are thatvaluable, but maybe I’m wrong.” – Auswertung derBefragung der Nachfahrinnen und Nachfahren 324  
        4 Die Erzählung der Nachfahrinnen und Nachfahren als Primär- oder Sekundärquelle 328  
        5 Nachkomm*innen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen in der Holocaust Education 329  
        Literatur 331  
     20 Das Schülerprojekt Geschichtomat. Zur Vermittlung jüdischer Geschichte mit digitalen Medien 333  
        Zusammenfassung 333  
        Abstract 333  
        1 Warum jüdische Geschichte digital lernen? 334  
        2 Das Projekt Geschichtomat: Jüdische Geschichte mit Hilfe digitaler Medien vermitteln 336  
        3 Eine Geschichtomat-Projektwoche: Ablauf und Umsetzung 337  
        4 Fünf Jahre Geschichtomat: Eine Zwischenbilanz 341  
        5 Digitale Bildung – Chancen und Risiken –Problem der Nutzung 344  
        Literatur 346  
     21 Interactive 3D Testimonies of Holocaust Survivors in German language. Methodological Framework for Research and Education 348  
        Abstract 348  
        Zusammenfassung 348  
        1 Interactive 3D testimonies of Holocaust Survivors – Connecting educational tools, technological conditions and institutions 349  
        2 Teaching and learning about the Holocaust – The German perspective 353  
           2.1 A curricular outline for Germany 353  
           2.2 Key topics with special consideration of Holocaust survivors 354  
           2.3 Teacher education at the University Munich 357  
        3 The Munich Project – Interactive 3D testimonies meets design-based research 359  
           3.1 A methodological framework 359  
           3.2 Iterative cycles of the project 361  
           3.3 Intermediate conclusion and a self positioning 366  
        4 An outlook with many unanswered questions – Between authenticity and algorithm 367  
        Bibliography 370  
        Links 373  
     22Creating the Nex Generation of “Witnesses” My Journey through the Field of Holocaust EducationMy journey through the field of Holocaust education 374  
        Abstract 374  
        Zusammenfassung 374  
        Bibliography 383  
     23Traumatisierendes oder allgemein-bildendes Lernangebot? Holocaust Education in der Grundschule 384  
        Zusammenfassung 384  
        Abstract 384  
        1 Problemaufriss 385  
        2 Erfahrungen in der Praxis, Teil 1 385  
        3 Forschungen zur Behandlung des Holocaust im Unterricht der Grundschule 386  
        4 Ein traumatisierendes Lernangebot?! 388  
        5 Ein allgemein-bildendes Lernangebot?! 392  
        6 Erfahrungen in der Praxis, Teil 2 395  
        7 Eine notwendige Debatte 398  
        Literatur 400  
     24„Verfolgt und vertrieben“ Lernen mit Lebensgeschichten jüdischer Flüchtlingskinder auf der Schweizer Primarstufe 404  
        Zusammenfassung 404  
        Abstract 405  
        1 Den Holocaust bereits auf der Primarstufe thematisieren 405  
        2 Das Modell der Didaktischen Rekonstruktion (MDR) 407  
        3 Das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler 408  
        4 Didaktische Strukturierung: Konsequenzen für die Entwicklung des Lehrmittels 410  
        5 Umsetzung – Das Lehrmittel „Verfolgt und vertrieben“ 411  
        6 Schluss – Erkenntnisse aus der Testphase 414  
        Literatur 415  
  Zum Abschluss 419  
     25 Comment on the conference “Holocaust Education Revisited – Near but far” 420  

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